Diese sechs Startups haben sich in die Höhle der Löwen gewagt

Gestern Abend war es wieder einmal so weit: Die dritte Folge der zweiten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ flackerte über deutsche Fernseh-Bildschirme. Das TV-Format des Privatsenders VOX ist längst zum Kult-Programm geworden und erfreut sich nicht nur in Startup-Kreisen größter Beliebtheit. Was „Die Höhle der Löwen“ so besonders macht, was die Zuschauer der Show erwartet und wer diese respekteinflößenden Löwen sind, haben wir bereits vor Kurzem in unserem Blog geklärt. Der entsprechende Beitrag steht Ihnen selbstverständlich immer noch zum Lesen zur Verfügung.

 

Die #DHDL-Startups aus der Sendung vom 1. September 2015

 

An dieser Stelle wollen wir Ihnen die Startups, die sich gestern in „Die Höhle der Löwen“ getraut haben, noch einmal genauer vorstellen.

 

Mobile Garden

 

Die Gründer: Akiko Takashi und Christian Atz

Die Startup-Branche: Lifestyle

Die Idee: Mobile Garden ist die perfekte Erfindung für alle Menschen, die ständig unterwegs sind und keine Zeit haben, um sich um ihre Zimmerpflanzen zu kümmern. Die Designerin Akiko Takashi und ihr Geschäfts-Partner Christian Atz haben einen Blumentopf entwickelt, der es ermöglicht, das geliebte Pflänzchen in den Alltag zu integrieren. Den Mobile Garden gibt es als Bausatz zum Selber-Zusammenbauen oder fix und fertig inklusive Blümchen. Ob das kleine Gadget wirklich gebraucht wird, muss jeder für sich selbst entscheiden. Feststeht auf jeden Fall, dass der kleine Mobile Garden ziemlich stylisch aussieht und eine tolle Geschenk-Idee ist.

Das Ziel: Der Mobile Garden soll der „grüne Begleiter für Jedermann werden“, so Christian Atz. Damit das gelingt, benötigen er und Takashi die finanzielle Unterstützung von einem der Löwen.

Der Ausgang: Der mobile Garten hat in Jochen Schweizer den passenden Investor gefunden. Seine Bedingung: Mobile Garden wird zum Erlebnis-Geschenk, dass den Menschen die Möglichkeit bietet, einen Baum zu pflanzen. Takashi und Atz gingen auf das Angebot ein.

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Snack Insects

 

Der Gründer: Folke Dammann

Die Startup-Branche: Essen und Trinken

Die Idee: Über Snack Insects haben wir bereits ausführlich in unserem Blog berichtet. Nun hat es die verrückte Idee von Folke Dammann auch in „Die Höhle der Löwen“ geschafft. Der Name des Startups verrät bereits, worum es hierbei geht. Snack Insects ist ein Shop für alle, die gern an Insekten herumknabbern. Neben klassisch-krossen Krabbeltierchen gibt es auch solche, die mit Schokolade überzogen sind oder zu anderen Süßigkeiten verarbeitet wurden.

Das Ziel: Das neueste Projekt von Gründer Folke Dammann: Ein Power-Riegel namens „Bug Break“. Hierfür hat er Investoren unter den Löwen gesucht.

Der Ausgang: Alle Löwen außer Jochen Schweizer bekunden offenes Desinteresse an der Idee von Folke Dammann. Der Erlebnis-Anbieter bietet dem Gründer eine Zusammenarbeit an – unter der Voraussetzung, sowohl bei „Bug Break“ als auch „Snack Insects“ einzusteigen. Das war allerdings nicht im Sinne von Dammann – er lehnt also ab.

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von Floerke

 

Die Höhle der Löwen von Floerke Der Gründer: David Schirrmacher

Die Startup-Branche: Mode

Die Idee: Der gerade einmal 22-jährige David Schirrmacher hat große Pläne: Er will die Welt der Männer-Mode revolutionieren und schicker machen. Dazu hat er das Mode-Label von Floerke gegründet. Im Online-Shop des Startups findet man(n) allerlei modische und vor allem handgemachte Accessoires vom Einstecktuch über die klassische Fliege bis hin zu knallbunten Socken. Darüber hinaus gibt es auch ein kleines Sortiment für die Damenwelt.

Das Ziel: Schirrmacher hat sich in die Höhle der Löwen gewagt, um sein Label zu etablieren und weiter auszubauen.

Der Ausgang: Mit seinen Herren-Accessoires konnte David Schirrmacher das Interesse von allen Löwen wecken. Letztendlich konnte er Frank Thelen, Vural Öger und Judith Williams als Investoren gewinnen. Für 100.000 Euro erhalten die drei ein Drittel der Firmenanteile.

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Spottster

 

Die Gründer: Freya Oehle und Tobias Kempkensteffen

Die Startup-Branche: Mode

Die Idee: Das Startup Spottster richtet sich in erster Linie an alle Shopping-Victims. Nutzer können auf der Seite Wunschpreise für Kleidungsstücke, Sonnenbrillen, Elektronik und andere Produkte, die sie gern haben wollen, angeben. Spottster vergleicht anschließend permanent die tatsächlichen Preis der Online-Shops und schlägt Alarm, wenn sich ein Anbieter im Bereich des Wunsch-Preises bewegt. Den Nutzern soll die Sicherheit gegeben werden, nie wieder einen Sale oder ein tolles Schnäppchen zu verpassen. Der Dienst ist für alle User kostenfrei, das Unternehmen finanziert sich ausschließlich durch die Umsatzbeteiligung.

Das Ziel: Freya Oehle und Tobias Kempkensteffen haben sich in „Die Höhle der Löwen“ gewagt, um finanzielle Unterstützung für ihr Marketing zu erhalten.

Der Ausgang: Spottster konnte die Löwen leider nicht überzeugen. Alle Investoren haben den Deal abgelehnt. Frank Thelen räumte sogar ein, bereits in ein konkurrierendes Unternehmen investiert zu haben und bemängelte, dass die beiden Startup-Gründer nicht einmal von der Existenz dieses Wettbewerbers wussten.

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SignSpin

 

Der Gründer: Philipp Schatton

Die Startup-Branche: Werbung

Die Idee: SignSpin ist die Revolution der Werbung – zumindest, wenn es nach Gründer Philipp Schatton ginge. Der Student für Wirtschaftsingenieurwesen hat Werbeschilder entwickelt, die von Promotern in Fußgängerzonen, vor Restaurants und anderswo präsentiert werden. Das Besondere hieran: Das Team der Promoter hat eine besondere Fähigkeit. Sie sind in der Lage, die Schilder rasend schnell zu drehen und verschiedene Kunststücke damit vorzuführen. Diese Choreographien fördern die Aufmerksamkeit der Kunden und erzielen somit bessere Werbeeffekte. Die Geschäftsidee ist jedoch keinesfalls auf dem Mist von SignSpin gewachsen, sondern stammt aus dem USA. Hier haben professionelle Promoter das Spinning längst perfektioniert und zu ihrem Hauptberuf gemacht.

Das Ziel: Mit der Unterstützung der Löwen will Gründer Philipp Schatton mit seinem Startup ins Ausland expandieren, eine Spinning-Schule aufbauen und die Umsätze steigern.

Der Ausgang: Auch SignSpin konnte die Löwen nicht überzeugen. Die Investoren bemängelten insbesondere, dass die Qualität der Dienstleistung auf Dauer nicht kontrolliert werden kann.

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Sunny Cage

 

Die Höhle der Löwen Sunny Cage Der Gründer: Hans Zarm

Die Startup-Branche: Erfindung

Die Idee: Sunny Cage ist ein praktisches Gadget in Form eines Aufsatzes, mit dem es möglich ist, allerlei Backwaren wie Brötchen, Croissants, Muffins und mehr auf dem Toaster aufzubacken. Das Ergebnis ist nach Angaben des Entwicklers Hans Zarm in jedem Fall gleichmäßig gebräunt und super-lecker. Sunny Cage verspricht täglich frische Backwaren wie vom Bäcker.

Das Ziel: Zarm will die Sunny Cage GmbH gründen. Damit das möglich wird, ist er auf einen Investor angewiesen.

Der Ausgang: Die Erfindung Sunny Cage konnte nicht überzeugen. Keiner der Löwen hat sich auf einen Deal eingelassen.

 

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